Seite auswählen

Passgenau. Mit guter Form die ersten Punkte machen

  • Das Wichtigste steht immer am Anfang
  • Überschrift und erster Absatz beinhalten bereits alle wesentlichen Informationen – in Kurzform
  • Nutze die W-Fragen

Eine Pressemitteilung oder Presseinformation (ist beides das Gleiche) zu schreiben ist nicht schwer. Es gibt lediglich ein paar Regeln, die du beachten solltest, damit das Lesen für die Journalisten und Journalistinnen so schnell und einfach wie möglich ist.

Das Wichtigste schreibst du immer an den Anfang. Anders als bei den Aufsätzen in der Schule kommst du bei Pressetexten immer gleich auf den Punkt. Die Überschrift und der erste Absatz beinhalten bereits alle wesentlichen Informationen. Sollte die Redaktion nur noch ganz wenig Platz im Heft haben, kann deine Mitteilung auch in ganz wenigen Worten transportiert werden.

Am einfachsten machst du es dir, wenn du im ersten Absatz die W-Fragen beantwortest: Was, wer, wann und wo. Unter Umständen folgt dann im nächsten Absatz das Wieso. Es ist hilfreich, die Absätze der Pressemeldung inhaltlich zu gliedern. Faustregel, pro Inhaltspunkt einen Absatz. Anhand dieses „Gerüstes“ ordnest du die Absätze so an, dass die Bedeutung von Absatz zu Absatz geringer wird.

Das entspricht dem Modell der dpa (Deutsche Presse Agentur), nach der die wesentlichen Elemente, die in der Meldung mitgeteilt werden, in der Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgeführt werden, so dass die Meldung von hinten gekürzt werden kann, ohne dass sich ihr Informationsgehalt wesentlich ändert.

Kein Buch mit sieben Siegel und mit unserem Leitfaden hast Du ganz schnell deine erste Pressemitteilung entwickelt und geschrieben.

Dein Arbeitsblatt zur Folge 06: Ein kurzer Leitfaden zum Schreiben von Pressetexten und ein konkretes Fallbeispiel aus Jans Buchlaunch

 

Hol dir deine PR-Arbeitsblätter!
Wir respektieren deine Privatsphäre.